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Musik und Musizieren fördern die ganzheitliche Entwicklung

Musik und Musizieren fördern die ganzheitliche Entwicklung wie keine andere Betätigung. Ein Instrument zu spielen ist eine der komplexesten menschlichen Tätigkeiten. Schon bei einfachen Stücken werden Fähigkeiten des Intellekts (Begreifen), der Grob- und Feinmotorik (Greifen), der Emotion (Ergreifen) und der Sinne beansprucht. Die präzise Koordination der Hände und Finger auf Saiten oder Tasten verlangt eine ausgeprägte Feinmotorik und räumliches Vorstellungsvermögen. Vom Blatt Spielen erfordert die schnelle und gleichzeitige Verarbeitung von Informationen in extremer Fülle und Dichte (Noten, Takt, Tempo, Lautstärke, musikalische Gestaltung und so weiter.)

Abstraktes und komplexes Denken sind beansprucht, auch im Voraus- und Nachhören zum gerade gespielten Takt. Bei keiner anderen Tätigkeit muss ein Kind so viele Entscheidungen gleichzeitig tun und diese kontinuierlich über lange Zeit hinweg umsetzen wie beim Musizieren.

"Die vorliegenden Ergebnisse der großen Langzeitstudie über die Bedeutung der Musikerziehung bei Kindern im Grundschulalter belegen eindrucksvoll, was wir schon immer mehr oder weniger lautstark behauptet haben: Das aktive Musizieren - ob solistisch oder in der Gruppe - fördert soziale Kompetenz, Kreativität und Intelligenz. Dieser jetzt auch empirisch belegte Sachverhalt stimmt zuversichtlich und lässt hoffen, dass sich die Erkenntnis Bahn bricht, dass musikalische Erziehung integraler Bestandteil der Lehrpläne an Schulen ist und nicht schmückendes Beiwerk, das zum allergrößten Teil ebenso gut eingespart werden könnte."

Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsidenten